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Erneut kreativer Umgang mit dem Tag des offenen Denkmals

Schon traditionell deklariert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den zweiten Sonntag im September zum Tag des offenen Denkmals. Das ist auch 2017 so, und der 10.9. steht unter dem Motto „Macht und Pracht“: Markante Bauten entstanden in der Vergangenheit (und entstehen auch heute noch) nicht selten als Ausdruck eines Machtbewusstseins oder -anspruchs, und mächtige Bauherren konnten sich meist auch eine prächtigere Ausstattung leisten als der einfache Mann.

In Altenburg befindet sich mit dem herzoglichen Residenzschloss ebenfalls ein signifikantes Objekt der Kategorie „Macht und Pracht“. Der Marstall des Schlosses, ein zwar nicht so prächtiges, aber für die Machtausübung trotzdem eminent wichtiges Gebäude (hier standen nämlich die Pferde und die technischen Fortbewegungsmittel der Herzöge, die für eine mobile Präsenz im Territorium unabdingbar waren), sieht am Tag des offenen Denkmals 2017 wie schon in den Vorjahren eine kreative Nutzung, nämlich für eine Kreativmesse. Unter der Bezeichnung „Idee3 präsentieren sich zum vierten Mal Unternehmen und sonstige Aktive der Kreativwirtschaft aus Altenburg und dem Kreis Altenburger Land – vom hiesigen Theater über Verlage, Grafiker und Kabarettisten bis hin zur kreiseigenen Musikschule. Etwa 20 Stände warten im historischen Marstallgebäude östlich des Schlosses auf Besucher – und die Verlagsgruppe Kamprad ist selbstverständlich auch mit am Start. Das Ortskuratorium Altenburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zeigt an seinem Stand mit Unterstützung des Residenzschlosses Altenburg und des E. Reinhold Verlages historische Malereien von Prachtbauten, die im 19. Jahrhundert der Hofwagner Christian Friedrich Schadewitz angefertigt hat.

 

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