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Nichtadventliches Heimspiel für Christina Meißner

Adventskonzerte gibt es dieser Tage allerorten – die Cellistin Christina Meißner hat das alljährliche Solokonzert in ihrer Heimatstadt Weimar aber anders programmiert: Am 07.12. um 20 Uhr in der Jakobskirche fungiert ihr Hildegard-von-Bingen-Projekt, bei dem Hildegard-Gesänge für das Solocello arrangiert werden, als Rahmen für weitere Werke. Deren Spektrum reicht von barocken Italienern über Bach und Reger bis hin zu einer erst im Sommer 2017 uraufgeführten Komposition, nämlich „Fleisch“ von Lisa Streich, das die junge Komponistin, die auch bereits das Titelstück für Christina Meißners CD „Seraph“ geschrieben hatte, mit direktem Bezug auf das Hildegard-Projekt schuf.

Über das Konzerterlebnis hinaus lohnt die Jakobskirche aber gleichfalls einen Besuch – schließlich ist sie gemäß der schriftlichen Überlieferung das älteste Gotteshaus Weimars: Der romanische Vorgängerbau der heutigen Barockkirche wurde 1168 geweiht. Und wer wissen will, wo Schillers erste Begräbnisstätte war (nämlich auf dem Jakobskirchhof), der schaue sich vor Ort um (oder lese im vierten Band der Buchserie „Kulturdenkmale in Thüringen“, der sich mit der Stadt Weimar und den eingemeindeten Ortsteilen beschäftigt, nach).

 

Zur Website von Christina Meißner

Zur Website der Jakobskirche Weimar

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