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Zu Heinrich Tessenows Leben und Schaffen

Carsten Liesenberg: Die Tessenow-Siedlungen in Pößneck

Der Architekt Heinrich Tessenow (1876–1950) stand am 1.7. im Mittelpunkt einer hochkarätig besetzten Fachtagung im Bilkesaal in Pößneck. Begleitend zur noch bis November zu sehenden Ausstellung „Undogmatisch modern. Tessenow-Bauten in Pößneck“ diskutierten Fachleute nicht nur aus Deutschland über verschiedene Aspekte im Leben und Werk dieses bedeutenden Architekten, dessen Schaffen für die Gartenstadt- und Siedlungsbaubewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wegweisend war. Im ostthüringischen Pößneck entstanden in den frühen 1920er Jahren drei umfangreiche Siedlungen unter Regie Tessenows, und die meisten seiner Bauten sind noch heute vorhanden. Eine Schauwohnung im Tessenow-Haus Neustädter Straße 101 verdeutlicht zudem ausgewählte Aspekte der Innengestaltung von Tessenows Siedlungsbauten.

Die Themen stießen auf große Resonanz beim Publikum, in dem sich mit dem Mediziner Prof. John Clorius übrigens auch ein Enkel Heinrich Tessenows befand. Das Buch „Die Tessenow-Siedlungen in Pößneck“ von Carsten Liesenberg, der auch die Fachtagung moderierte, ist derzeit im Druck und wird in der Woche ab 22.7. erscheinen.

 

Zur Website der Stadt Pößneck

Zur Website des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie – Bau- und Kunstdenkmalpflege

Zur Website der Heinrich Tessenow-Gesellschaft

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